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Herzlich Willkommen bei der Turnerschaft Jahn München

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Gesundheit, Gymnastik, Spaß, Wohlfühlen

Die Turnerschaft Jahn München ist einer der größten Münchner Sportvereine. Auch wenn Sie bei uns keine Fußballabteilung finden, so bieten wir doch für jeden Geschmack und jede Altersklasse ein umfangreiches Sportangebot. Sehen Sie sich doch einfach bei uns um, Sie werden feststellen, dass jede Sportart ihren besonderen Reiz und positive Auswirkungen für Ihre Gesundheit hat.

Kobudo

Allgemein

Kobudo Logo
Im Gegensatz zu den Waffen der japanischen Samurai (Ken, Yari, Yumi, Naginata, Hokko u.a.) wurden die Waffen des okinawanischen Kobujutsu (Kobudô) von der unter der japanischen Besatzung leidenden Bevölkerung Okinawas entwickelt und dienten der Selbstverteidigung, in vielen Fällen gegen die japanischen Samurai.
Die modernen Kobudö-Systeme Okinawas beschränken sich zumeist auf die Waffen Bö, Sai, Tonfa, Nunchaku, Kama, Surujin, Timpe (Tinbe) und Tekko.
Es gibt ausserdem jedoch noch viele andere Geräte, die heute weniger bekannt sind oder nur in engeren Kreisen geübt werden. Ausserdem sind die Systeme, die heute im Kobudô geübt werden, sehr verschieden beeinflußt.
Sai, Tonfa und der lange Stock sind okinawanisch, während z.B. der Hanbô aus dem japanischen Kukishin-ryû stammt. Auf Okinawa gibt es ein einziges altes Buch mit dem Namen Omorososhi, das die frühen Kampfkünste dokumentiert. Es enthält über 1500 lange und kurze Gedichte, verfasst im Ryûkyû-Dialekt des 13. und 17. Jahrhunderts. Die Gedichte beschreiben die Kultur, die Politik und Aspekte des täglichen Lebens auf Okinawa. Mehrere davon wurden von Kenzaburo Torikoshi übersetzt.
Sie beinhalten auch Erwähnungen über Schwert, Bogen, Helm, Harnisch und Rüstung, doch die Begriffe Sai oder Bö fehlen. Die einzige Kobudô-Waffe, die im Omorososhi erwähnt wird, ist der Jô.

Entstehung und Geschichte

Die Entstehung des okinawanischen Kobudô wird auf die Zeit des ersten Waffenverbotes auf Okinawa festgelegt.
Es liegt nahe, anzunehmen, dass diese frühen Formen des Kobudô zumeist Abwehr- und Konterformen gegen Schwerter und Lanzen entwickelten.
Dazu wurden der Stab, der Spazierstock oder andere lange, griffige Werkzeuge verwendet.
Es ist praktisch sicher, dass sich bereits vor 1600 viele einzigartige Methoden der Selbstverteidigung gegen bewaffnete Angreifer entwickelt hatten, die entweder nur die leere Hand (Tôde) oder auch Gebrauchsgegenstände verwendeten.
Diese Entwicklung führte schliesslich zur Methode des okinawanischen Te und des Kobudô.
Viele dieser Techniken sind auch heute noch in den Kata und in den Odori enthalten.
Sie zeigen vorrangig Abwehrformen gegen das Schwert und andere Klingenwaffen.
Dazu verwendete man Geräte wie den sechs Fuss langen Stab (Rokushaku-bô), die kurze Sichel (Kama), den Griff der kleinen Schrotmühle (Tonfa oder Tuifa), das Bootsruder (Kai), den Fischerspeer (Nunte-bô) und eine Vielzahl von anderen behelfsmässigen Waffen aus Gebrauchsgegenständen, die zur Verfügung standen.

Die Kobudo-Waffen

Kobudo-Waffen
Es gibt im Kobudo eine Vielzahl von Waffen, einige davon sind allerdings im Laufe der Zeit in Vergessenheit geraten, und nur noch auf Okinawa bekannt, wie zum Beispiel der "tekko" eine Art Schlagring aus Metall oder Holz, der auch paarweise benutzt wurde. Es wurden auch Gebrauchsgegenstände wie Haarnadeln "kanzashi" als Waffen verwendet.

Die bekanntesten Waffen des Kobudo sind sicher Bo, Sai, Tonfa und Nunchaku. Im Folgenden werden die bekannten und die weniger bekannten Waffen Eku, Nunti-Bo, Sansetsukon, Kama, Kue und Timbe vorgestellt.

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